Der Hildegard-Aderlass

Bei dem Hildegard-Aderlass handelt es sich um ein bluthygienisches Verfahren zur Entgiftung, zur Stimmulierung des Immunsystems und zur Regulierung der Körperfunktionen. Er reinigt den Körper und das Blut von seinen Giften, die besonders bei chronischen Krankheiten die Heilung blockieren.

„Wenn bei einem Menschen die Gefäße mit Blut überfüllt sind müssen sie durch einen Aderlass von dem schädlichen Schleim und den durch die Verdauung gelieferten Fäulnisstoffen gereinigt werden.“ Dies schreibt die heilige Hildegard über den Aderlass. Sie erklärt, dass der Körper durch den Einstich einen kleinen Schock erhalten soll, der einen Alarmreiz und eine Immunzellen-Aktivierung im ganzen Körper auslöst. Über diesen Reiz erhalten die Blutelemente den Befehl zu der Gefäßverletzung zu fließen um diese zu verschließen. Ein ganz natürliche Überlebensreaktion, da ein leck gewordenes Gefäß eine Bedrohung für den ganzen Körper darstellt. Für den Gefäßverschluß ist das zähe, dunkle schleimige und klebrige Blut gerade richtig da es viel schneller gerinnt und so gibt der Körper dieses als erstes ab.

Der Aderlass wird bei abnehmendem Mond in völlig nüchternem Zustand durchgeführt. Nur in den ersten sechs Tagen nach Vollmond können sich die unreinen, toxinbelasteten Säfte von den reinen trennen. Am Tag davor sollte nur leichte Nahrung gegessen werden.

Der Hildegard-Aderlaß

entsäuert, entgiftet und verdünnt Blut und Lymphe
Beseitigt Parasiten, Keime, Viren, gesundheitsschädi-gende Bakterien und Pilze
Verhindert Verkalkung der Gefäße, Entstehung von Gefäßkrankheiten, Verfälschung von Blutwerten
Vermindert zu hohen Blutdruck, Emboliegefahr, Schlaganfall und Herzinfarktrisiko
Regt die Blutbildung. die Immunzellenproduktion und die Bluterneuerung an
Reguliert und stärkt Immunsystem und Kreislauf
Klärt und erhellt Geist und Gemüt
erhöht Lebenserwartung, Vitalität und Leistungsfähigkeit sowie Gesamtdurchblutung, Merk- und Denkfähigkeit

Einige Indikationen für den Aderlass:

Chronische Entzündungen aller Art
Abnormale Leber und Nierenwerte
Nervenschwäche und Depression
Übergewicht
Venenleiden
Herz- und Milzschmerzen
Herzrhythmusstörungen
Augendruck und Ohrgeräusche
Migräne und Trigeminusneuralgie
Lungenödem, Asthma, Bronchitis  und andere Verschleimungen
Wechselbeschwerden
Hirnverkalkung und Alzheimer        

Kontraindikationen sind ausgeprägte körperliche Schwäche, Blutarmut und akute Infektionskrankheiten.