SCENAR

Aktivierung von Heilprozessen durch individuelle Impulstherapie

SCENAR = Self Controlled Energo Neuro Adaptive Regulation


Der Scenar besitzt eine aktive und eine passive Elektrode.

Mit der aktiven Elektrode wird zuerst ein elektromagnetisches Signal an die Haut gesendet und man wartet auf die Reaktion des Körpers, welche mittels der passiven Elektrode abgelesen werden kann. Auf Grund dieses Wertes wählt man dann die Behandlungsform aus.

Das Gerät beginnt mit dem ersten Signal einen „Dialog“ mit dem Organismus. Durch diesen Dialog lassen sich Störungen sehr schnell lokalisieren und behandeln.

Der Scenar wirkt zum einen auf das Gewebe der Haut und die darunter liegenden Strukturen und zum anderen kommt es zu einer ganzheitlichen Wirkung über das periphere Nervensystem. Durch die variablen Impulse werden „eingefahrene“ Nervensignalstrukturen aufgebrochen, und Botenstoffe (Neuropeptide) werden freigesetzt. Dadurch wird der Organismus zur Selbstheilung angeregt. Der Mensch soll sein gesundes Reaktionsniveau wieder erlangen (daher auch: „Regulation“).

Sind wir gesund so steuert der Körper alle Funktionen (z. B. von Herz, Hirn oder Hormonhaushalt, etc.) nach einem optimalen System. Diese Steuerung kann im kranken Zustand eingeschränkt oder blockiert sein.

Durch die Abgabe von ständig sich verändernden Impulsen regt Scenar den Körper an, die veränderten Abläufe selbständig wieder in gesunde umzuwandeln. Die Scenar-Impulse scheinen als körpereigene angenommen zu werden, die den Organismus wieder an seine natürliche Regulation erinnern.

Etwa so könnte man sich die Wechselwirkungen von Scenar mit unserem Nervensystem, Immunsystem, Hormonsystem und dem Bewegungsapparat erklären.

Die individuellen, sich kontinuierlich verändernden Impulse unterscheiden den Scenar von anderen Elektrotherapieverfahren, bei denen der Körper festgelegte Impulse verabreicht bekommt. Ein sich länger wiederholender Impuls bewirkt im Körper eine Ermüdung und daraus folgend keine Reaktion.

Art und Lage der Symptomatik entscheiden über die Art der Anwendung. Akute und streng lokalisierte Beschwerden werden lokal behandelt, oder aber über symmetrische oder reziproke Körperzonen. So kann zB. ein Schulterschmerz rechts auch über die identische linke Schulterzone beziehungsweise über die reziproke Zone auf der Hüfte behandelt werden. Erkenntnisse aus Reflexzonen- und Akupunkturlehre werden in die Behandlung einbezogen.

Die Behandlung ist schmerzfrei. Der Patient nimmt lediglich ein leichtes Kribbeln wahr. Daher auch die guten Erfolge in der Behandlung von Kindern, die das meist als „lustig“ empfinden. Die Dauer hängt von der Art der Beschwerden ab.

Anwendungsgebiete:
• des Nervensystems: Neuralgien Phantomschmerzen
• des Bewegungsapparates: Weichteilverletzungen, Schmerzen von Gelenken, Bändern, Muskeln und der Wirbelsäule, etc.
• der Atemwege: Asthma, Bronchitis
• des Verdauungstraktes: funktionelle Störungen
• des Urogenitaltraktes: Fertilitätsstörungen, Reizblase, etc

Kontraindikationen:
• Herzschrittmacher
• Schwangerschaft